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Versorgungsbatterien -> netzunabhängige Stromversorgung

Versorgungsbatterien, auch Verbraucherbatterien, Aufbaubatterien Freizeitbatterien oder Boardbatterien genannt, dienen der Netzunabhängigen Stromversorgung von beispielsweise Wohnwagen, Caravans und Booten aber auch Gartenhäusern, Albhütten uvm. 

Welche Batterietechnologie ist die richtige für mich?

Versorgungsbatterien sollten immer an die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen angepasst werden. Hierfür stehen einem unterschiedliche Technologien zur Verfügung mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Grob zusammengefasst, können Versorgungsbatterien in drei Kategorien eingeteilt werden.

1. Die klassischen Blei-Säure-Batterien (auch: "Nass-Batterien") welche seit vielen Jahren als Standard gesehen werden.

2. Die nächste Entwicklungsstufe stellen Bleibatterien mit VRLA-Technologie dar, wie AGM- oder Gel-Batterien.

3. Die modernste Technologie ist die Lithium-Ionen-Batterie ("LFP-Batterie", "LiFePO4-Batterie"). Diese sind aktuell noch etwas teurer als ihre Vorgänger, bieten dafür aber eine lange Liste an großen Vorteilen.

Die verschiedenen Technologien im Überblick

1. Blei-Säure-Batterien 

Die auch Nassbatterien genannten Blei-Säure-Batterien sind der Klassiker unter den Versorgungsbatterien und überzeugen vor allem in ihren geringen Anschaffungskosten. Sie besitzen einen flüssigen Kern, weshalb sie besonders empfindlich gegenüber Neigung sind und daher nur bei geringer Schränge eingebaut werden sollten/dürfen. Für einen sicheren Betrieb innerhalb des Wohnwagens, Boots etc. ist es von Nöten, dass ein Entlüftungsschlauch an die Gasleitung der Batterie angebracht wird.

  • günstigster Anschaffungspreis
  • im Vergleich zu AGM und Lithium kürzere Zyklenlebensdauer
  • schwer
  • mittlere Tiefenentladung führt zu Schäden an der Batterie
  • geneigter Einbau oder längere Schrägstellung kann zum Auslaufen führen
  • ggf. nicht gasungsfrei 
  • ggf. nicht wartungsfrei (je nach Modell muss ggf. Säure nachgefüllt werden)
  • kann bei Minustemperaturen geladen und entladen werden

2.1 AGM-Batterien

Das Besondere der AGM-Technologie ist ein in den Batterien verbautes Glasvlies, welches in der Lage ist, die Elektrolyte der Batterie an sich zu binden und es erlaubt auch hohe Ströme zu liefern. Dementsprechend ist der Betrieb von AGM-Batterien sehr sicher, da sie selbst in einem Schadensfall nicht auslaufen.

  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • höhere Zyklenlebensdauer gegenüber herkömmlichen Nassbatterien
  • schwer
  • hohe Tiefenentladung führt zu Schäden an der Batterie
  • auslaufsicher und unempfindlich gegenüber Schrägstellungen
  • gasungsfrei
  • wartungsfrei
  • in der Lage für einen kurzen Zeitraum hohe Ströme abzugeben
  • kann bei Minustemperaturen geladen und entladen werden

2.2 Gel-Batterien

Gel-Batterien sind besonders praktisch für kleine Verbraucher mit dauerhaften Stromverbrauch. Bei dieser Technologie wird Kiselerde dem Elekrtolyt beigemsicht, weshalb dieses eine gelartige Konsistenz erhält. Das macht diese Akkumulatoren ebenfalls auslaufsicher und flexibel in der Ausrichtung des Einbaus.

  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • höhere Zyklenlebensdauer gegenüber herkömmlichen Nassbatterien
  • schwer
  • hohe Tiefenentladung führt zu Schäden an der Batterie
  • auslaufsicher und unempfindlich gegenüber Schrägstellungen
  • gasungsfrei
  • wartungsfrei
  • in der Lage für einen kurzen Zeitraum hohe Ströme abzugeben
  • kann bei Minustemperaturen geladen und entladen werden

3. Lithium-Batterien

Lithium-Ionen Batterien wie etwa die LiFePO4-Batterien sind die Lösung für höchste Anforderungen und die effektivste Technologie der hier beschriebenen Varianten. Sie sind besonders flexibel in ihren Einsatzbereichen und Anwendungen und anderen Technologien in fast jeder Hinsicht deutlich überlegen. Durch die hohe Nachfrage sind die Preise in den letzten zwei Jahren deutlich gesunken, weshalb sich eine Investition in eine Lithium Batterie oft bereits nach kurzer Zeit rentiert.

  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • deutlich höhere Zyklenlebensdauer gegenüber Nassbatterien, AGM und Gel-Batterien
  • sehr leicht (die gleiche nutzbare Kapazität kann mit ca. 20% des Gewichts erreicht werden)
  • die komplette Nennkapazität der Batterie kann (dank integriertem BMS) ohne Schäden entladen werden
  • auslaufsicher und unempfindlich gegenüber Schrägstellungen
  • gasungsfrei
  • wartungsfrei
  • limitiert im Dauerentladestrom. Wählen Sie eine Größe die ihren gewünschten Dauerentladestrom decken kann
  • kann bei Minustemperaturen zwar entladen werden, aber nicht geladen (außer Sondervarianten)

Wie groß sollte meine Batterie sein? Wieviel Batteriekapazität brauche ich?

Wenn man sich für eine bestimmte Batterietechnologie entschieden hat, besteht der nächste wichtige Schritt darin, herauszufinden wie viel Kapazität (Amperestunden / Ah) benötigt wird. Die benötigte Menge und Anzahl ergibt sich aus dem Strombedarf der Geräte, die betrieben werden sollen.
Schaue dir auch das Beispiel unten an, zum besseren Verständnis.

  1. Als erstes muss der gesamte Stromverbrauch in Amperestunden (Ah) errechnet werden.

    Dafür solltest du alle Geräte, die du mit der Batterie betreiben möchtest auflisten und deren Verbrauch in Ampere ermitteln. das machst du folgendermaßen: 


    --> Geräte-Leistungsaufnahme in Watt (W) / Batterispannung in Volt (V) = benötigter Strom in Ampere (A)

  2. Als nächstes solltest du schätzen, wie lange die Geräte in Betrieb sein sollen, bis die Batterie leer ist. 

    --> Benötigter Strom (A) * Betriebszeit (h) = benötigte Amperestunden (Ah)

  3. Bei Blei-Säure Batterien, AGM Batterien und GEL Batterien solltest du eine Sicherheitsreserve einberechnen. (Bei Lithium Batterien kannst du diesen Schritt weglassen)

    Multipliziere dafür deine gesamten Amperestunden (Ah) bei Blei mit mindestens 1,5 (besser 1,7) und bei AGM und GEL mindestens mit 1,3 (besser 1,5)

    --> Benötigte Amperestunden (Ah) * Sicherheitsreserve (in etwa 1,5-fache) = Notwendige Kapazität


Die Batterie, die du also auswählst, sollte mindestens deine errechnete notwendige Kapazität haben. 

Reicht eine einzelne Batterie dafür nicht aus, müssen ggf. mehrere Batterien in Serie geschaltet werden.

Beispiel

  1. Als erstes muss der Stromverbrauch jedes Geräts in Ampere (A) errechnet werden.
    Aufrunden ist hier besser als abrunden


    Wasserpumpe 50W                       --> 50W / 12V     = 5 A          
    Kaffeemaschine 1800W                --> 1800W / 12V = 150 A 
    Kühlschrank 100W                         --> 100W / 12V   = 9 A 
    Glühbirnen insgesamt 90W          --> 90W / 12V     = 8 A
    Handyladegerät 5W                       --> 5W / 12V       = 0,5 A




  2. Als nächstes solltest du schätzen, wie lange die Geräte (pro Tag) in Betrieb sein sollen,


    Wasserpumpe 5A                           --> 5A * 0,2h     = 1 Ah       
    Kaffeemaschine 150A                    --> 150A * 0,3h = 45 Ah  
    Kühlschrank 9A                               --> 9A * 6h        = 54 Ah (Kühlschränke kühlen meist nur ca. 25% des Tages)
    Glühbirnen insgesamt 8A              --> 8A * 6h        = 48Ah
    Handyladegerät 0,5A                     --> 0,5A * 1h      = 0,5A


    Gesamtberbrauch pro Tag: ca. 150A 

  3. Bei Blei-Säure Batterien, AGM Batterien und GEL Batterien solltest du eine Sicherheitsreserve einberechnen. (Bei Lithium Batterien kannst du diesen Schritt weglassen)

    Notwendige Kapazität:

    Beispiel Bleisäure: 150A x 1,7 = 255 Ah 

    Beispiel AGM: 225 Ah 

    Beispiel Lithium: 150 Ah 

--> Soll mir die Batterie also mindestens einen Tag (ohne Ladung durch Ladegerät, Solar, oder Ladebooster) halten, sollte diese mindestens die oben genannten Größen in Ampere haben. 

Wenn Du Hilfe bei der Auswahl deiner Versorgungsbatterie benötigst, kontaktiere uns telefonisch unter der
+49 895 419 6384 - oder per E-Mail an info@voltimax.de oder über unser Kontaktformular - wir helfen dir gerne weiter die perfekte Versorgungsbatterie für deine Bedürfnisse zu finden.